Gewohnheitsrecht im Verein: Wann häufige Wiederholung Mitgliederrechte begründet
14.05.2021
Wie im täglichen Leben bilden sich auch im Verein im Laufe der Zeit bestimmte
Abläufe und Gewohnheiten heraus, die einfach hingenommen und nicht mehr hinterfragt werden, egal, ob sie rechtens sind oder nicht. Man hat es eben immer so
gemacht. Denken Sie zum Beispiel an diese Situation: Obwohl die Satzung es nicht
vorsieht, wurde immer geheim abgestimmt. Nun soll plötzlich in einer Versammlung
eine offene Abstimmung erfolgen. Das gefällt einem Mitglied gar nicht, es pocht
auf geheimer Abstimmung und beruft sich dabei auf die jahrelange Praxis, also auf
das Gewohnheitsrecht. Kommt das Mitglied damit durch? Darf bzw. muss weiterhin
geheim abgestimmt werden oder nicht? Und wie entsteht eigentlich ein Gewohnheitsrecht? In diesem Beitrag erfahren Sie es.
- Was ist Vereinsherkommen?
- Wie kann im Verein Gewohnheitsrecht entstehen?
- Für wen ist Gewohnheitsrecht verbindlich?
- Wie lange dauert es, bis es zu einem Vereinsherkommen kommt?
- Wie kann eine ständige Übung beseitigt werden?
- Typische Beispiele für anerkanntes Vereinsherkommen
- Liegt Gewohnheitsrecht vor?
Was ist Vereinsherkommen?
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